Das Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain bietet Ihnen auf 50 ha an die 100 Salzburger Originalbauten aus Landwirtschaft, Handwerk, Gewerbe und viel interessantes Hintergrundwissen aus sechs Jahrhunderten. Auf 7 Kilometer langen Wegen oder mit der historischen Museumsbahn erforschen Sie alte Bauernhäuser und gewinnen so einen Eindruck vom damaligen Leben Ihrer Ahnen.

Nebenbei können Sie sich im Museumsladen (direkt am Eingang bzw. Ausgang) mit Souvenirs eindecken, im Krämerladen ein paar schnittige Andenken kaufen oder im Museumswirtshaus „Saletti“ die ortsüblichen Köstlichkeiten genießen, während Ihre Kinder am Erlebnisspielplatz herumtollen. Sollte Ihnen das noch nicht reichen, legen Sie eine Extrarunde mit der Museumsbahn ein oder wagen Sie sich durch die Kneippanlage des Salzburger Freilichtmuseums.

So finden Sie das Salzburger Freilichtmuseum

Das Salzburger Freilichtmuseum können Sie ca. von April bis November besuchen. Nähere Infos zu den Öffnungszeiten und Eintrittspreisen erfahren Sie auf der Homepage des Salzburger Freilichtmuseums.

Mit der Museumsbahn durch Salzburgs Gaue

Wer keine Lust auf Bewegung hat, kann mit den beiden Museumsbahnen (im Eintrittspreis inbegriffen) vom Bahnhof „Flachgau“ zum „Tennengau“ und zur Endstation „Pongau“ fahren. Die fast 2 Kilometer lange Strecke bewältigen 2 Minizüge in Serie und werden von sog. Dieselfeldbahnlokomotiven mit jeweils 60 PS gezogen.

600 Jahre pralles Leben im Salzburger Freiluftmuseum

Dass das Alltagsleben zu früheren Zeiten kein Amüsement war,  wird einem spätestens dann bewusst, wenn man die vielen interessanten Informationstafeln in den alten Bauernhäusern liest. Für den Durchschnittssalzburger gab es damals nichts zu lachen. Diejenigen die in der finanziellen Nahrungskette ganz unten angesiedelt waren, hofften auf eine gute Ernte, damit sie wenigstens halbwegs zurande kamen. Eine schlechte Ernte hieß gemeinhin Hungersnot oder Leibeigenschaft beim hiesigen Lehensherrn.

Fazit: Salzburger Freiluftmuseum

Irgendwie ist das Salzburger Freiluftmuseum die Eierlegenendewollmilchsau. Sie können sich ordentlich die Beine vertreten oder sich mit der Museumsbahn durch das Museumsgelände kutschieren lassen. Die aufgebauten Exponate sind bestens arrangiert und detailgetreu. Mit ein wenig Gefühl kann man das damalige Leben so richtig spüren und man fühlt sich wie ein Zeitreisender. Ich werde das Salzburger Freiluftmuseum sehr bald wieder besuchen. Wenn es Ihnen auch gefallen hat, schreiben Sie uns doch.