Der Sport-, Müsli- oder Schokoriegel für den ernährungsbewussten Genießer suggeriert uns den gesunden Power-Schub.  Doch beim Nachlesen der Inkredenzien finden wir fast ausnahmslos „Glukose-Fruktose-Sirup“ in der Zutaten-Liste. Was ist das eigentlich genau?

Klingt so fruchtig und natürlich.

Der Zucker gibt es viele im Land, doch keiner ist so gemein und hinterhältig im menschlichen Organismus wie „Fruktose-Glukose„, der billige, chemisch veränderte Industriezucker. Und wenn Sie jetzt raten, wer von den beiden – Glukose oder Fruktose – wäre der hinterhältigere Teil, dann raten Sie garantiert falsch. Hier lassen wir uns eindeutig von der Semantik täuschen. Fruktose klingt doch so schön nach Frucht, nicht wahr? Tatsache ist: die Glukose wird noch halbwegs gut im Darm verwertet, ganz im Gegenteil zur industriell veränderte Fruktose, mit der unser Körper so gar nichts anfangen kann.

Von der industriellen Fruktose werden im Blutstrom nur etwa 10 % verwertet, die restlichen 90 % verbannt unser Organismus zur Entgiftung in die Leber. Denn diese chemisch veränderte Fruktose ist wie Gift,  wer  zuviel Lebensmittel mit Glukose-Fruktose-Sirup konsumiert, riskiert u.a. eine Fettleber als wäre er ein schwerer Alki.

Auch frisches Obst enthält Fruktose. Doch diese natürlichen Fruchtsüße enthält auch Ballaststoffe und ganz viele Mineralstoffe und wichtige Vitamine.

Ganz anders bei der isolierten Fructose. Die Foodingeniere sprechen von HFCS. Von „High-Fructose-Corn„. Übliches HFCS besteht zu  55 % aus Fructose und 42 % Glukose und es ist in Brot, Wurst, Säften und Fertiggerichten. Der Tausendsassa HFCS verstärkt nämlich auch den Geschmack von würzigen Speisen!  Im Brot erzeugt die Industrie mithilfe von HFCS  mehr Volumen und knusprige Bräune. Bei Tiefkühlkost wird die Eiskristallbildung unterbunden.

Ja, sie ist eine wahre Wundertüte

für die Industrie und dank HFCS sind die Gewinne doppelt so hoch wie in den Zeiten als noch normaler Zucker verwendet wurde. HFCS ist immer aus gentechnisch verändertem Mais, die veränderte Fructose wird insulinunabhängig verstoffwechselt und überlastet den Darm. Das führt zu „Fructose-Malabsorpation“ und in folge zu Allergien, Autoimmunerkrankungen, Verengung und Verhärtung der Arterien, Schädigung der Tubuli, Bauchspeichel-drüsenkrebs, Herzfehler, Gicht und Insulinresistenz. Ganz abgesehen davon, dass diese industrielle Süße auch das Hormon Leptin unterdrückt, welches normalerweise dem Hirn melden soll: ich bin satt. Daher stillt HFCS den Hunger nicht und macht fett!

Drehbuch „HFCS – der Liebling der Foodingenieure“

Szene 1: Drehort: der menschliche Darm

Glukose-Fruktose-Sirup strömt herein. Die Zuckerflut steigt von Sekunde zu Sekunde.  Die im Dickdarm ansässigen Bakterien wuseln: ein Festmahl kommt! Die bösen Bakterien fressen sich plumpvoll und vermehren sich rasant. Für die guten Darmbakterien hingegen ist Glukose-Fruktose Gift, sie sterben.

Für die pathogenen Parasiten ist dies ein optimaler Lebensraum, sie produzieren Gase und Säuren.

Szene 2: Drehort: unsere Leber

Die Leber ist im Stress, sie muss diese verflixte Fruktose wieder los werden. Sie fährt die Harnsäureproduktion hoch um das Gift wieder los zu werden. Die Maßnahme ist allerdings kontraproduktiv, denn zuviel Purin, bzw. Harnsäure führt zu Gicht und Nierensteinen. Es entsteht eine Fett-Leber. Dank HFCS diagnostiziert man Fett-Lebern bereits bei immer mehr Kindern. Die Harnsäure-Kristalle werden nicht mehr über den Harn ausgeschieden.

Szene 3: Drehort: unsere Zellen

Auch Krebs liebt Fruktose. Er erwacht und beginnt sich zu entarten. Je mehr HFCS, um so mehr verlieren unsere Zellen ihre Fähigkeit auf Insulin zu reagieren, jetzt werden aus der Nahrung nicht mehr alle Nährstoffen gefiltert, nein, wegen Überlastung wird die Verarbeitung umgestellt: Ab nun wird nicht mehr verarbeitet, sondern wegen Überforderung aus allen eintreffenden Kohlehydraten SOFORT nur mehr Fett hergestellt.

Szene 4: Drehort: Blutgefässe

Auch hier ist das Stresslevel hoch: Durch die Stickoxid-Produktion verlieren die Blutgefäße mehr und mehr an Elastizität. Mit bösen Folgeerscheinungen:  Bluthochdruck und Risiko für Herz und Kreislauf.

Szene 5: Drehort: Nieren und Knochen

In den Nieren findet normalerweise die Umwandlung des Vitamines D in seine aktive Form CALCITRIOL statt. Auch dieser Vorgang wird durch HFCS blockiert! Folge: Calcium gelangt nicht mehr in die Knochen! Die Osteoporose betritt lachend die Bühne und macht die Fructose-Glukose zu ihrem Liebhaber.

Szene 6: Drehort: Bauchspeicheldrüse

Wenn Fructose und Glukose gleichzeitig die Zellen überschwemmen, muss die Bauchspeicheldrüse doppelt so hart arbeiten um diesen Andrang Herr zu werden. Bei allzu großem Andrang verliert sie diesem Kampf und Diabetes ist der Sieger.

Höhepunkt und Schluss-Szene

Der Regisseur unseres Scriptes lässt seinen neuen Star auftreten: Der „Krebs“ betritt die Bühne und  bringt Dramaturgie ins Geschehen! Der Krebs liebt die Fructose, die Zellen taumeln, sie teilen sich immer schneller. Unsere Zellen werden immer  nekrotischer! Und wie beim ‚Zauberlehrling‘ erkennen wir am Schluss:

Herr, die Not ist groß, die Geister, die ich rief, die werd‘ ich nicht mehr los!

Das Resümee aus diesem inszenierten Script ist: lass die Geister  HFCS und HFCS-90 nicht zu! Nachdem sich die Schädlichkeit von Fructose-Glukose-Sirup (HFCS ist die Fachbezeichnung der Foodingenieure) herumzusprechen beginnt, handiert die Industrie auch mit Alias-Namen:

Maissirup – Fruchtsüße – Invertzucker – Fruchtextrakte – Saftkonzentrat

Das Tückische an HFCS, und besonders an HFCS-90 ist, dass die Umwandlung durch gentechnisch veränderte Enzyme aus GMO-Bakterien geschieht. Kristalline Fructose enthält u.a. auch Arsen, Blei und Chlor. Schlichtweg: es ist was es ist – Gift!