Wenn Sie Spaziergänge und Sudoku langweilig finden und echte Abenteuer erleben wollen, oder wie Sherlock Holmes kniffelige Rätsel lösen möchten und dabei ähnlich gut wie Lara Croft aussehen, sollten Sie sich mit Geocaching anfreunden. Geocaching können Sie sich im Grunde so vorstellen: Tomb Raider spielen für Bürohengste.

Geocaching: Ganz easy, einfach nur die Basics

Wer Freude an einer Schnitzeljagd hat, wird auch Geocaching mögen. Simpel ausgedrückt, geht es um eine Art moderne Schatzsuche mit GPS-Geräten, bzw. wenn man ein Smartphone mit GPS hat – eben auch mit diesem. Tatsächlich gibt es dann noch Menschen (Geocacher), die irgendwo in der Natur eine Dose (Geocache) mit allerlei Tand und ein Notizbuch (Logbuch) verstecken. Sodann veröffentlichen die erwähnten Geocacher die Koordinaten des Versteckes im Internet. Andere Geocacher machen sich mithilfe der Koordinaten und einem GPS-Gerät auf die Suche nach dem besagten Cache, finden ihn und tragen sich im Logbuch mit Nickname ein und schreiben das Funddatum dazu. Danach wird der Cache wieder exakt an die gleiche Stelle zurückgelegt, sodass andere Geocacher diesen wieder finden können. Zu Hause wird der hoffentlich erfolgreiche Fund im Internet geloggt.

Geocaching: Die Packliste für den Heavy Cacher

Egal ob Sie Andreas Müller, Sherlock Holmes oder Lara Croft heißen, diese Dinge benötigen Sie für Ihren ersten geloggten Geocache:

  • Eine ordentliche Portion Neugierde und Gehirnschmalz
  • Ein Listenverzeichnis für Geocaches (geocaching.comwww.geocaching.at)
  • Optional: Ein speziell ausgebildeter Geocache-Suchhund (so wie im Beitragsbild)
  • Ein Outdoor Navi oder ein GPS-fähiges Handy
  • Ein Schreibgerät zum loggen des Caches (wie ein Gipfelbuch, dient rein zum Angeben)
  • Einen guten Therapeuten, falls man den Geocache nicht findet oder wenigstens Taschentücher (hier können Sie reinheulen, wenn Sie die Aufgabe nicht lösen können)

Geocaching für Hundebesitzer

Wenn Sie Hundebesitzer sind, können Sie den Frolic Vergaser so ganz nebenbei zu einer Suchmaschine machen. Das spezielle Geocache Training macht Ihren gelangweilten Mitbewohner zur ultimativen Spürnase. Womöglich kann Ihr „Zottel“ beim Geocaching Talent beweisen und Sie können ihn kostengünstig an die hiesige Polizei vermieten. Für Hasso ist der Geocache nämlich auch nichts anderes als ein Päckchen Heroin, nur dass bei einem Fund derjenige der den Cache versteckt hat, postwendend in den Knast wandert.

Fazit Geocaching:

Mir hat das Suchen meines ersten Geocaches viel Freunde und Abwechslung gebracht. Einzig, dass der Hund auf das Kommando „Such den Cache“ und die darauffolgenden Koordinaten noch nicht richtig reagiert. Hier benötigen wir wohl noch etwas Training. Will sagen, bis nach dem Hundetrainingslager greife ich auf mein Outdoor Navigationsgerät zurück. Nichtsdestotrotz, halte ich das Geocaching für eine spannende Sache und mein erster Cache wird wohl nicht der Letzte sein. Womöglich gibt es auch bald den vitalen Geocache, gut versteckt und mit tollen Überraschungen.

Links zum Thema Geocaching

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Psssst: Falls Sie ein Geocache-Profi sind und mir tolle Tipps verraten möchten oder mit mir auf die Suche gehen möchten, schreiben Sie mir doch einfach. Ich freue mich.