Okay „Schweinehund“, heute steht es 1:0 für Dich. Ich garantiere Dir, Morgen aber sieht die Sache schon anders aus! Kommt Ihnen das bekannt vor?

Morgen wird alles anders! Morgen fange ich an! Heute aber „Ist es schon spät, mein Magen ist voll, so trainiert es sich einfach nicht gut“.

„Wirklich?“

Ausreden für das Fitnesstraining

In der Disziplin „Ausreden erfinden“ sind wir einzigartig gut! Alles vermeintlich Unangenehme schieben wir gerne mal eben nach hinten, befriedigen so unseren „Schweinehund“ und nehmen uns ganz „fix“ vor, ab dem nächsten Tag fleißiger zu trainieren. Was die obere „Ausrede betrifft: Sie hat wenig Logik, denn selbst mit vollen Magen können Sie eine Einheit am Ergometer in Ihrem Fitnesscenter abspulen. Machen Sie sich bewusst, was Ihnen ein diszipliniertes Training bringt. Sie werden sehen, sobald man am Laufband steht oder frühmorgens eine Laufrunde dreht, sieht die Welt gleich netter aus.

Ihr Dialog mit dem Schweinehund: Damit eines klar ist, “Ich bin  Mr. Konsequent und Du bist nur ein Schwein“. Deswegen wird es für die nächsten Runden ganz bitter für Dich werden.

Falls Sie demnächst wieder eine Ausrede für Ihren Schweinehund suchen, versuchen Sie es wenigstens mit einer neuen.

Die besten Ausreden für Ihr Fitnesstraining!

Ist schon spät und der Magen ist voll...
Hatten wir bereits: Ihr Fitnessstudio hat sicher mindestens bis 22.00 geöffnet, und auch wenn der Magen voll ist, spricht nichts gegen eine halbwegs flotte magenschonende Treterei am Ergometer.
Viel zu dunkel und viel zu kalt um laufen zu gehen...
Das Studio hat auch ein Laufband und hell ist’s auch. Zur Belohnung und gegen die Kälte dürfen Sie anschließend in die Sauna gehen.
Mich freut es nicht...
Sie haben doch sonst immer für alles Gründe, warum freut es Sie nicht? Zugegeben, eine einfache Ausrede, ein Klassiker, passt immer, wenn es gerade angenehm ist. Wollen wir wetten, dass es Sie freut, wenn Sie erst auf der Laufstrecke sind?
Kann nicht, hab noch was zu tun...
Ach wirklich? Wollen Sie mir tatsächlich erzählen, dass Sie jetzt nicht eine kleine Laufrunde einlegen können? Wenn Sie wirklich keine Zeit erübrigen können, versuchen Sie doch eine 4-minütige Tabata-Einheit. Die ist zeitsparend und effektiv.
Muss heute lange arbeiten und danach bin ich froh, wenn ich heimkomme...
Ein Grund mehr, sich auszupowern und den “langen” Tag mit einer Trainingseinheit zu beschließen. Auch hier gilt: Nichts ist entspannender als nach dem Training in die Sauna zu gehen.
Bin schon zu Hause und mag nicht mehr losziehen...
Sie können nachher auch “zu Hause” sein. Wenn Sie sich jetzt aufraffen, ist es um so schöner, etwas getan zu haben.

Keine Tricksereien mehr!

Verbannen Sie die „Ausreden“ aus Ihrem Kopf und übernehmen Sie Verantwortung für Ihren Erfolg. Denken Sie daran, nur regelmäßiges Training wirkt! Trainieren Sie zumindest 3x die Woche und unterbrechen Sie den Rhythmus nicht. Bleiben Sie konsequent. Zeigen Sie es Ihrem inneren Schweinehund!

Was mich betrifft: Ich schreibe diesen Beitrag noch schnell fertig und gehe eine Stunde laufen. Bis dann also…

Oh, fast hätte ich es vergessen: Falls Sie eine Sportverletzung vor 10 Jahren hatten und deswegen nicht trainieren können… Mal ehrlich, so schlimm ist es doch nicht. Außerdem gibt es Bewegungsalternativen. Zur Not gönnen Sie sich einfach einen 1-stündigen flotten Spaziergang.

Motivationshilfen: So hat Ihr Schweinehund keine Chance:

Machen Sie sich einen Trainingsplan, den Sie strikt einhalten und belohnen Sie sich, wenn Sie konsequent dranbleiben. Haben Sie eine Sportuhr? Fein, nutzen Sie sie und kontrollieren Sie so Ihre Erfolge. Noch immer keine Lust auf’s Training? Ziehen Sie los und kaufen Sie sich ein neues Sport-Outfit.