Sonntagmorgen auf der Festung Hohensalzburg

Ein Rundgang über die Festung Hohensalzburg gehört zu den üblichen touristischen Highlights. Doch auch wir Einheimischen steigen manchmal auf den Festungsberg um dieses Wahrzeichen zu besuchen.

Die Festung Hohensalzburg

Auch als Salzburgerin liebe ich die wunderbare Aussicht über die Altstadt und den Blick in die Bergwelt und den Flach- und Tennengau. Es gibt vermutlich hunderte Berichte über diese wunderschöne, sehr gut erhaltene Wehranlage. Das Besondere an meiner Fotostrecke ist, dass an diesem Sonntagmorgen, bei strahlendem Sonnenschein noch keine weiteren Besucher unterwegs waren. Normalerweise tummeln sich an einem wolkenlosen Vormittag im Juli unzählige Touristen auf den weitläufigen Plätzen und in den zur Besichtigung freigegeben Gebäudeteilen. Vermutlich lag es daran, dass ich wirklich schon kurz vor 9 Uhr an der großen, hölzernen Einganstür stand.

Um auf die Burg zu gelangen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen führen einige Fußwege aus diversen Stadtvierteln auf den Festungsberg, zum anderen kann man bequem aus der Altstadt mit der Festungsbahn, die übrigens als älteste österreichische Standseilbahn gilt, zum Wahrzeichen gelangen.

Als kleiner Tipp am Rande, mit einem Behindertenausweis, der einen Behinderungsgrad von mindestens 70% ausweist, ist die Fahrt und auch der Eintritt gratis.

Die Festung Hohensalzburg ist eine der größten Burganlagen in Europa. Sie blickt auf eine über 900 jährige Geschichte zurück und wurde unter der Herrschaft von mehreren Erzbischöfen in drei Etappen erbaut. Die Festung ist auch bekannt im Zusammenhang mit der Legende über die Salzburger Stierwascher.

Lassen Sie sich inspirieren von diesen außergewöhnlichen Einblicken eines weltberühmten Kulturdenkmales.